Ausrüstung
Vorweg ein kleiner Dank an Nikon und Sigma, die sich nicht gegen eine Veröffentlichung von Produktfotos aus Ihrem Fundus gesträubt haben. Alle Fotos auf dieser Seite stammen von den Web-Seiten der Firmen Nikon und Sigma.
Das Equipment oder:
Nicht nur Frauen stehen auf einen tollen Body
Wie kommen Sie an gutes Equipment? Das ist ganz einfach: Gehen Sie in ein Fachgeschäft kaufen Sie sich eine Spiegelreflex für 1.500,- EUR, ein paar gute Objektive für zusammen 6.000,- EUR und nochmal für 2.500,- EUR Zubehör wie Stative, Blitze, Diffusorschirme u.v.m.! Wie - Sie wollen kein 10.000,- EUR investieren? Bei Ihnen sitzt das Geld auch nicht so locker? Pech gehabt!
HALT - das war ein Scherz! Vergessen Sies einfach. So genial auch teure Ausrüstung ist - wir brauchen Sie nicht! Was nützen Ihnen z.B. 6 oder mehr Autofokusmessfelder, wenn Sie schon mit einem überfordert sind? Lassen Sies einfach, konzentrieren Sie sich aufs wirklich Wesentliche.
Aber mit der 50,- EUR Kamera von Discounter wirds natürlich auch nichts. Nur- wo liegt der gesunde Mittelweg?
Eine Spiegelreflex sollte es schon sein. Und hier müssen Sie auch schon unterscheiden zwischen dem Body (= das nackte Kameragehäuse) und der Optik. Beides muss zusammenpassen und vor allem für unseren Anwendungszweck - die Tierfotografie - geeignet sein.
Warum eigentlich eine Spiegelreflex? Hier die wichtigsten Gründe:
- Weil ich für jede verkaufte Kamera Geld bekomme - auch das war wieder ein wenn auch flauer Scherz.
- Kürzeste Auslöseverzögerung: sie drücken auf den Auslöser und es macht Klick, wenn es einige hundert Millisekunden dauert, bis das Bild im Kasten ist. Sie kennen das sicher: Sie warten bis Ihr Wauzi mal lieb schaut, lösen aus und bis das Bild im Kasten sind, hängen die Ohren schon wieder auf halb acht, er kuckt wo ganz wo anders hin oder hat sich abgewendet.
- Die Spiegelreflex kann schnelle Serienaufnahmen. Wichtig, wenn Sie ein Tier in Bewegung fotografieren wollen: Drauf halten und Auslöser gedrrückt halten, die Kamera macht für Sie etwa 3 Bilder in der Sekunde. Da können Sie sich anschließend das beste Bild heraussuchen.
- Das Herz der Kamera ist der Bildsensor-Chip. Er nimmt die Bilder auf. Je größer der ist, desto besser das spätere Bild. Gerade die Ultrakompakten haben hier ihre Probleme. Gerade im Grenzbereich leistet ein großer Bildsensor wirklich tolle Arbeit: scharfe Bilder mit klaren frischen Farben.
- Sie können die Objektive austauschen - ganz wichtig für uns, da wir zwei verschiedene Objektive brauchen. Sie kennen doch bestimmt die tollen Bilder, auf denen der Kopf des Wauzis scharf und der Hintergrund unscharf ist. Dafür brauchen wir auch ein besonderes Objektiv. Wenn Sie aber Tante Frieda, Onkel Alfons und Ihre Frau fotografieren, wäre Tante Frieda höchst beleidigt, wenn nur Ihre Frau scharf wäre - ich meine natürlich auf dem Bild!
- Die Kamera ist innerhalb kürzester Zeit wieder schussbereit. Auch das kennen Sie: Sie haben ausgelöst und kurz danach präsentiert sich der Wauzi für eine halbe Sekunde lang zum Jahrhunderschnappschuss - dumm nur, dass Ihre kompakte Kamera noch mit dem Speichern des letzten Bildes beschäftigt ist und jegliche “Aufnahmebefehl” verweigert.






